Sonntag, 23. September 2012

Aktionstag Natur Erleben am 30.09.2012 im Glottertal!

Natur erleben 

Am Sonntag, den 30. September 2012, 11:00h bis 18:00h im Glottertal! Programm:
(Klick aufs Bild zeigt Originalgröße)

Beginn 11:00h: Eröffnung des Naturerlebnistages durch den Bürgermeister Eugen Jehle. Musik und Unterhaltung gibt es dabei mit der Trachtengruppe der Trachtenkapelle und der Glottertäler Jagdhornbläsergruppe

Die Naturschutzgruppe Glottertal ist an diesem Tag mit einem besonderen Exkursionsangebot mit dabei:


 14:00h Treffpunkt Eichberghalle
Exkursion für Jung und Alt mit Klaus Rennwald. 
Wir entdecken und beobachten unsere Insekten und Wildpflanzen im Glottertal auf den benachbarten Wiesen, Rebböschungen und Trockenmauern am Naturlehrpfad. Unser gemeinsamer Spaziergang dauert ca. anderthalb Stunde.

Tipp: Lupe und, wenn vorhanden, Digitalkamera mit Makrofunktion mitbringen!

Von dem, auf was wir uns freuen dürfen und was wir an diesem Tag möglicherweise auch zu sehen bekommen, hier ein paar Eindrücke mit Bildern aus dem Glottertal:

Die Totenkopf-Schwebfliege, hier vom 3. Oktober 2008.

Die Gottesanbeterin (im Glottertal am 24.08.2008)

Mit viel Glück und wenn es bis dahin keine Nachtfröste gab, können wir Ende September noch die Gottesanbeterin finden.

Auch in den alten Weinbergsmauern warten kleine Schönheiten auf uns, so wie das sicherlich nicht jedem bekannte Zimbelkraut, dessen Blüte nur wenige Millimeter groß ist:

Zimbelkraut an Weinbergsmauer

Wir lassen uns überraschen, denn es gibt viel zu entdecken ...

Montag, 20. Juli 2009

Tiere vom Wildbienengarten im Glottertal

Rapunzel-Scherenbiene (Chelostoma rapunculi)

Es waren heute eine Menge Tiere im Wildbienengarten! :-)
Gleich zu Beginn fand einer der Jungs ein Hirschkäferweibchen. Außerdem fanden die Kinder zwei Gottesanbeterinnen, eine davon ist hier zu sehen:

Mantis religiosa (Gottesanbeterin)

Entdeckt haben die Kinder zusammen mit ihrem Lehrer (Hubert) und einem befreundeten Biologen (Klaus) folgende Tiere:

Heuschrecken:
- Chorthippus biguttulus (Nachtigall-Grashüpfer)
- Stethophyma grossum (Sumpfschrecke)
- Lauchschrecke (Parapleurus alliaceus)
- Gemeiner Grashüpfer (Chorthippus parallelus)
- Langflüglige Schwertschrecke (Conocephalus discolor)
- Gottesanbeterin (2 Exemplare von Mantis religiosa)
- Roesels Beißschrecke (Metrioptera roeseli)

Außer der Gottesanbeterin war die Lauchschrecke besonders schön:
Parapleurus alliaceus (Lauchschrecke)

Die Blumen im Wildbienengarten ziehen auch viele Schmetterlinge an, es war ein recht seltener Dickkopffalter zu Besuch:

Spialia sertorius (Roter Würfeldickkopffalter)

Die Schmetterlinge von heute aus dem Wildbienengarten, mal aufgezählt:

- Spialia sertorius (Roter Würfeldickkopffalter)
- Lasiommata megera (Mauerfuchs)
- Aphantopus hyperantus (Brauner Waldvogel)
- Maniola jurtina (Großes Ochsenauge)
- Pieris rapae (Kleiner Kohlweißling)
- Vanessa cardui (Distelfalter)
- Autographa gamma Gamma-Eule
- Nomophila noctuella (Wanderzünsler)
- Papilio machaon (Schwalbenschwanz, Raupen)


Käfer:

Cionus spec. (Blattschaber-Rüsselkäfer)

Die Käferliste:
- Lucanus cervus (Hirschkäfer, Weibchen)
- Coccinella septempunctata (Siebenpunkt-Marienkäfer)
- Cionus spec. (Blattschaber-Rüsselkäfer)

Wildbienen:
- Halictus scabiosae (Skabiosen-Furchenbiene)
- Chelostoma rapunculi (Rapunzel-Scherenbiene)

Hummeln:
- Steinhummel
- Erdhummel
- Ackerhummel

Sonntag, 28. Juni 2009

Bilder aus dem Wildbienengarten

Das Insektenhotel im Glottertäler Wildbienengarten,
eine Nisthilfe für Wildbienen

Hier ist eine Nisthilfe für Wildbienen, die ihre Nester in Lehmwände bauen. In den letzten Jahrzehnten sind diese Nistbereiche durch die moderne Bauweise immer seltener geworden.
Als Ersatz bieten sich selbstgefertigte Lehmwände oder Natursteinmauern an. Außerdem kann man mit Löchern versehene Hartholzklötze und markhaltige Stängel - z.B. von Holunder - als weitere Nisthilfe anbieten. Hier ein solcher Holzklotz mit Nistmöglichkeiten:
und eine selbstgemachte Lehmwand mit ihrer Struktur:

Die Mähwiese

Keine Düngung und eine späte, einmalige Mahd (nicht vor August!) sind Voraussetzung für eine natürliche Mähwiese. Sie bietet Insekten ein ständiges Blütenangebot, Futterpflanzen für Schmetterlingsraupen und Lebenraum für viele Tierarten.



Wirtschaftsgrünland mit nur wenigen Gras- und Blumenarten bietet nichts derartiges.

Wildpflanzen, die als Raupenfutterpflanzen für Schmetterlinge besonders wichtig sind:

Ampfer, Distel, Brennessel, Brombeere, Wilde Möhre, Natternkopf, Thymian, Veilchen, Wegerich, Wicke und roter Wiesenklee.

Samstag, 28. März 2009

Grasfrosch-Foto

Grasfrösche im Frühjahr 2009 aus dem Glottertal

Wir suchen immer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wenn es im Frühling losgeht und die Kröten mit ihrer Wanderung beginnen!